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Der berühmte schiefe
Turm von Pisa ist das Resultat schlampiger Bauarbeiten. Die
Baumeister ahnten, dass das Schwemmland keinen soliden Untergrund
für das Fundament bilden würde und hatten deshalb eine 3 m tiefe
Grube ausgehoben, mit einer Stein-Mörtel-Mischung vefüllt und erst
darauf das Fundament des Turmes gesetzt. Die Maßnahme blieb ohne
Wirkung: Schon beim Bau der dritten Etage des 1173 begonnenen Turmes
stellte man eine Neigung fest, was dazu führte, das die Arbeiten
zunächst für 100 Jahre eingestellt wurden. 1275 wurden die
Bauarbeiten wieder aufgenommen und man versuchte die Neigung zu
kompensieren, indem man die folgenden Etagen zur Lotrechten hin
mauerte und den Turm somit im oberen Teil mit einen Knick versah.
1990 war die fortschreitende Absenkung jedoch so weit
fortgeschritten, dass der Turm geschlossen und mit hohem Aufwand
gesichert werden musste ...
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